Wer ist der Freiste im ganzen Land?

3.5.2026

Die im Geiste Unfreien erachten sich seit jeher durch die im Geiste Freien gestört. Sie veranlassen, dass ihre »Feinde« ausgestossen, getötet oder zumindest manipuliert werden. Ein paar der im Geiste Freien entkommen jedoch den Angriffen und ziehen sich in eine »Gegenwelt« zurück. Dort erliegen sie aber aus Gutgläubigkeit den weiterhin unablässigen Angriffen der getarnten Ideologen. Unfähig zur Handlung müssen sie jetzt mitansehen, wie sich eine unfreie, totalitäre Welt etabliert. Doch: »Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch«. Das Schicksal entsendet schliesslich einen »Retter« und schenkt den Freien ein eigenes »Reich«.


Veröffentlicht am 03.05.2026 7:41 Uhr.

Europa

1.5.2026

»Besuchen Sie Europa, solange es noch steht!«

Geier Sturzflug, 1983


Veröffentlicht am 01.05.2026 23:25 Uhr.

Parolen

28.4.2026

Parolen sind Schlagwörter. Man schlägt damit um sich.

Die Sprache der Werber und der Ideologen ist die Parole.

Die Parole »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« wird für die westliche Welt, die sie auf ihre Fahnen schrieb, allmählich zu »Isolation, Identitätslosigkeit, Zwangssolidarität«. – Robespierre nahm diesen Prozess voraus. Nur drei Jahre nachdem er die Parole berühmt gemacht hatte, begann seine Schreckensherrschaft, durch die Tausende hingerichtet wurden.


Veröffentlicht am 28.04.2026 11:43 Uhr.

Kipppunkte

27.4.2026

Eine einzige Generation reicht, um das gesellschaftliche Gefüge aufzulösen. Der umgekehrte Weg ist ungleich schwieriger. Bis die Bruchstücke, die übrigbleiben, wieder zu einem Gefüge zusammenwachsen, wird es Generationen dauern.


Veröffentlicht am 27.04.2026 16:16 Uhr.

Wir hatten keine andere Wahl

26.4.2026

Der SRF-Chefredaktor T. B. zum Fall des entlassenen Eishockey-Trainers Patrick Fischer: »Wir hatten keine andere Wahl.«

Damit befindet er sich argumentativ in illustrer Gesellschaft. Auch Harry S. Truman sprach nach dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima davon, dass man keine andere Wahl gehabt habe. Und genauso äusserten sich viele der Angeklagten im Nürnberger Prozess. Ähnlich tönte es bereits bei Pontius Pilatus, als er dem Pöbel nachgab: »Ich wasche meine Hände in Unschuld.«

Tatsächlich hat man immer eine andere Wahl. Das ändert sich erst dann, wenn man beginnt, sich mit dem Bösen einzulassen.


Veröffentlicht am 26.04.2026 7:58 Uhr.

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